Malaria: Das Risiko, sich mit Malaria anzustecken, ist in den Küstenregionen sehr gering. Lassen Sie sich jedoch auf jeden Fall von Ihrem Arzt beraten.

Geld: Die Währung in Tansania ist der tansanische Schilling. Überall werden US-Dollars und Euros angenommen. Mit Kreditkarten kann man nicht überall zahlen.

Sprache: Die Amtssprache ist Swahili. Englisch ist überall die Umgangssprache.

Religion: Der Einfluss des Orients auf Sansibar ist sehr groß, deswegen sind dort Muslims die vorherrschende Religion. Die Hauptstadt von Sansibar ist Stone Town oder Sansibar Town, für welche niedliche enge Gassen charakteristisch sind. Mehr als 95 % der Bevölkerung sind Muslime, 5 % sind Christen und Hindus, die Einwohner sprechen Swahili und Englisch. Oft kann man das entspannte 'hakuna matata' hören, was so viel wie 'ohne Sorge' heißt. Die wichtigsten Einnahmenquellen für die Einheimischen sind Fischfang, Tourismus und Gewürze. Im 19. Jahrhundert war die Insel das wichtigste Handelszentrum von Ostafrika. Der Besucher dieser magischen Insel kann beobachten, dass das Einkaufen von Reiseandenken in der Hauptstadt Sansibar ziemlich teuer ist, vor allem in Vergleich zur Hauptstadt des nahen Tansanias, wo die Reiseandenken und Schmuck viel günstiger zu kaufen sind. Im Gegensatz dazu kann man auf der Insel sehr günstig eine reiche Auswahl an vorbereiteten Gerichten, von gebratenem Fisch aller Art, Krebsen, Kraken bis zu verschiedensten Fleischspießen und Gemüse kaufen... Das Essen schmeckt wirklich gut und der Anblick auf die Gaumenfreuden alleine macht einen hungrig.

Gewürze: Es muss nicht lange geraten werden, warum das Essen so gut schmeckt, da Sansibar als die Gewürzinsel bekannt ist. Alle Gewürze, die man sich bloß einfallen lassen kann, sind hier zu finden, von Vanille, Kardamom, Curry, Chili bis Zimt, Kümmel, Muskat, Pfeffer bis Ingwer. Die Wirtschaft beruht auf Ausfuhr von Gewürznelken und Zimt.

Die Insel hat auch eine dunkle und traurige Seite in der Geschichte. Sklaven aus Sudan, Sund Uganda wurden auf die Insel verschleppt und aus da nach Amerika, in den Oman und einige weitere arabische Länder transportiert. Die Sklaven, welche zu den Arabern kamen, haben meistens den ganzen Tag lang an den riesigen Plantagen mit Gewürznelkenbäumen und Kokospalmen geschuftet. Die Enkelkinder dieser Sklaven haben sich später der Revolution von Sansibar für Unabhängigkeit angeschlossen. David Livingston, der in den Augen der Inselbewohner als eine Legende angesehen wird, gehen die Verdienste, dass der Sklavenhandel an dieser Insel abgeschlafft wurde.

Ratschläge: Für den Eintritt nach Tansania brauchen Sie ein Visum, welches Sie am Flughafen bekommen. Der Preis ist 50 US Dollar.